Nach Philly, Washington, NY und Boston wollten wir gerne in die amerikanische Provinz reisen. Nach einem herrlichen Abschied von Rebekka und ihrer Familie, die uns viel über die USA erklären konnte, ging es auf Wunsch der jüngeren Mitglieder unserer Reisegruppe in ein outlet einer Bostoner Sportmarke. Alle wurden fündig und auch ich habe nun eine Kappe mit dem NB Logo, nachdem ich meine schöne Batschkapp in Philly verschusselt habe.
Erst reisten wir gen Norden bis nach Conway in New Hamshire und von dort über die 112 nach Westen. „The Kanc“ oder Kancamagus Highway führte durch den National Park White Mountains, wenige Menschen und viel Grün. Es tat gut aus dem Trubel raus zu sein, auch wenn es Beschwerden gab, dass es kein Netz gibt.
Höhepunkt war der Spaziergang zu den Sabbaday Falls mit dem schön-romantischen Naturschauspiel. Bei mehr Zeit hätte mich auch eine kleine Wanderung gereizt. Um halb sechs kamen wir in Montepelier, der Hauptstadt Vermonts an, Sie hat nur 8000 Einwohner und ist die Hauptstadt eines Bundesstaates. Da ist mein Dorf deutlich größer. Allerdings stellte Justin zu recht fest, dass es in der amerikanischen Provinz noch deutlich mehr Läden gibt.




Nach dem Abendessen unternahmen Justin und ich noch einen Spaziergang zum Capitol Hill der Kleinstadt und trafen an der Unitarischen Kirche einen Mann beim Rasenmähen. Justin vermutete, es sei der Pfarrer, als Profi habe ich gerne dagegen gewettet. So lernten wir Peter kennen, der uns seine Kirche zeigte.






Es war eine sehr schöne Begegnung mit Peter. Wir erzählten von unseren Kirchen und Ländern und sprachen über unsere Sorgen und Hoffnungen. Es entstand im Gespräch ein wunderschönes Miteinander. Diese Begegnung war ein wunderbarer von von christlicher Gemeinschaft. So schön kann Provinz sein.