Unser letzter Tag in NYC. Es waren erlebnisreiche und auch anstrengende Tage. Der Neffe unserer Vermieterin, deren Zimmer in Harlem ich nur empfehlen kann, fragte, wie ich die Tage fand. Am meisten beschäftigten mich hier die Menschen, die so verschieden sind.
Heute war ich in SoHo, in Little Italy und ich Chinatown, gemeinsam mit D&S in der Trinity Church, am Ground Zero, im Finanzdistrikt und auf der Fähre nach Staten Island, vorbei an der Freiheitsstatue. Ein paar Schnappschüsse:








Viele Menschen waren auf den Bildern nicht, weil ich ungern ungefragt fotografiere. Dabei sehe ich auf den Straßen so viele besondere Menschen, wie die beiden Straßenmusiker und Tänzer gestern in der Subway. Eine besondere Art Mensch scheinen auch die Frauen und Männer zu sein, die in den kleinen Wagen, die am Straßenrand stehen, Essen&Getränke anbieten.
Heute wollte ich noch zu einem Jazz-Konzert bei Grant‘s Tomb. Ich lief von Harlem an der NYU vorbei bis zu spanisch Harlem. Hier saßen viele Leute vor dem Haus auf Klappstühlen und unterhielten sich. Männer spielten Domino. An einem Eck machten Bauarbeiter um 19:30 noch ihre Arbeit fertig- in D schwer vorstellbar. In den Parks saßen Studenten, Liebespaare, Sportgruppen, ein Familienfest wurde gefeiert, viele führten ihren Hund Gassi. Auch etliche Rad-Essenskuriere waren noch unterwegs, die modernen Tagelöhner. Leider hatte ich mich im Tag geirrt, das Konzert war gestern. Kurz ärgerte ich mich, aber vielleicht klappt es mit Jazz ja noch anderswo. Dafür sah ich das Mausoleum von Grant und daneben die Riverside Church, die einst Rockefeller errichten ließ.








Das besondere an NY ist das Miteinander der Meschen, trotz ihrer Verschiedenheit und der brutalen Gegensätze von Arm und Reich.