Mit den Klängen von Simon&Garfunkel Live Concert im Central Park fuhren wir über die G-Washington-Bridge heute nach Manhattan.
Kurz nach 7 waren wir in Washington gestartet. Es lief gut und wir konnten um 10 Uhr Justin zu seiner Arbeit bringen. Wir begrüßten ein paar Kollegen von ihm und er machte eine kleine Führung. Montags bereiten und planen sie die Einsätze mit anderen Freiwilligen.


Durch eine Straßensperrung dauerte es bis wir den Weg nach New York fanden. Die Fahrt lief lange gut, wir kamen an Princton vorbei. In NY gab es dann Staus und viele Autos. Wir kamen um 13:30 in unserer Unterkunft bei Heidi an. Wir wohnen in einem interessanten Haus in Harlem mit Anschluss. Ich musste mich beeilen, um auf Höhe der 100. Straße unser Auto bei Avis abzugeben. Die Mitarbeiter waren nicht in der Lage mir die Abgabe zu bestätigen. Ich machte ein Foto und diskutiere mit dem Verantwortlichen, ob er mir eine Quittung ausstellt. Dann lief ich die zwei Meilen teilweise durch Central Park und Harlem zu unserem Quartier.
Wir wohnen bei Heidi in der 137. Straße, ein großes Zimmer mit Bad und gemeinsamer Küche. Es ist ein zauberhaftes Zimmer und wir erhielten von ihr und dem Neffen zahlreiche Tips für NY.
Gemeinsam liefen Steffi, Daliah und ich zum Central Park und kamen an zahlreichen Kirchen vorbei. Die Korinthian Church verwandelte ein Theater in einen Kirchenraum, Die soziale Realität der USA war in Harlem präsent.






Von Harlem in den Trubel und die Glitzerwelt des Time Square, ein harter Sprung. Wir machten vorher einen Abstecher in den Central Park und flanierten an Filmaufnahmen mit Kathy Holms vorbei. Unsere Tochter klärte uns auf, dass sie die Ex von Tom Cruise und eine bekannte Schauspielerin…
Wir liefen den Broadway entlang und dann an die Piers vom Hudson River. Dort sahen wir viele Jogger und Radler. An unserer Subway auch viele Radlieferanten meist aus Lateinamerika stammend. Manhattan besteht aus vielen Teilen und ist sehr divers.
Mit der U-Bahn ging es in unser neues Zuhause. Ich holte noch ein paar Tips von jungen Leuten, die gerade bei unserer Gastgeberin in der Küche saßen. Wir sprachen über storytelling, denn eine junge Frau interviewt Personen, die etwas aus ihrem Leben erzählen. So bekommt diese Person ein Gewicht. Ich erzählte von der Theorie, dass ich mich mit jeder erzählten Geschichte neu erfinde; weiß nicht mehr von wem der Gedanke stammt.
Es gibt viele Geschichten zu erzählen nicht nur in NY. Mir macht es Freunde mit meinen Begleiterinnen stories zu erzählen, aber auch anderen neu zu begegnen.